Der Kryptomarkt crash erschütterte die Anleger weiterhin, da wichtige Token zu Beginn der Woche erneut nachgaben. Die Preise fielen stark und setzten damit die Verluste aus dem historischen Rückgang im Oktober fort.
Den führenden Vermögenswerten Bitcoin und Ethereum fehlte weiterhin die Dynamik für eine Erholung. Analysten berichteten, dass der Ausverkauf auf Gewinnmitnahmen und schwache Fundamentaldaten zurückzuführen sei, was die Händler beunruhigte.
Die Marktstimmung ist angespannt, da keine konkreten Faktoren oder Ereignisse für den Abwärtstrend verantwortlich sind. Das Vertrauen in digitale Vermögenswerte schwächt sich ab, und viele Börsen weltweit haben das Vertrauen verloren.
Kryptomarkt Crash verschärft sich, da Bitcoin und Altcoins an Schwung verlieren
Bitcoin wurde bei knapp 107.000 US-Dollar gehandelt, nachdem es letzte Woche kurzzeitig 110.000 US-Dollar erreicht hatte. Die größte Kryptowährung verlor ihren jüngsten Schwung und zog den Großteil des Marktes mit nach unten. Ethereum, BNB und Solana gaben um fast 4 % nach.
Dogecoin und Cardanos ADA fielen um 5 % und verzeichneten damit die stärksten Verluste unter den wichtigsten Token. Nur Trons TRX konnte sich stabil halten. Kryptomarkt Crash vollzog sich ohne einen eindeutigen Auslöser.
Analysten glauben, dass Gewinnmitnahmen am Wochenende und schwache Fundamentaldaten die Korrektur ausgelöst haben. Die Stimmung im gesamten Sektor für digitale Vermögenswerte bleibt fragil.
Rückgang der institutionellen Nachfrage
Der Krypto-Analyst Charles Edwards stellte fest, dass die institutionelle Nachfrage nach Bitcoin unter das tägliche Mining-Angebot gefallen ist. Es ist das erste Mal seit sieben Monaten, dass diese Kennzahl negativ ist.
Edwards sagte, dieser Trend sei einst die wichtigste Stütze für den Markt gewesen. Angesichts der geringeren Zahl institutioneller Käufer sind die Aussichten für Bitcoin nun ungewiss.
Er schätzt, dass etwa 188 Unternehmensfinanzabteilungen noch Bitcoin halten, aber den meisten fehlt ein klares Geschäftsmodell. Ihre hohen Positionen in Verbindung mit dem schwindenden Interesse großer Investoren haben den Druck während des anhaltenden Absturzes Kryptomarkt Crash zusätzlich erhöht.
Spot-ETF-Ströme gehen zurück
Die neuesten Daten zeigen, dass auch Spot-Bitcoin-ETFs, die Anfang des Jahres ein wichtiger Treiber für institutionelle Zuflüsse waren, an Schwung verlieren. Nach dem Crash am 10. Oktober gingen die ETF-Käufe stark zurück, und die gesamte institutionelle Nachfrage fiel unter das tägliche Angebot von Bitcoin.
Die Charts, die den Kauf- und Verkaufsdruck verfolgen, haben sich von grün auf rot verschoben. Analysten sehen darin ein Zeichen für steigende institutionelle Verkäufe.
Zunehmende Aktivitäten von Großinvestoren
Die On-Chain-Plattform Lookonchain berichtete über einen wachsenden Verkaufsdruck seitens Großinvestoren. Ein Großinvestor mit dem Namen „BitcoinOG (1011short)“ hat seit dem 1. Oktober etwa 13.000 BTC im Wert von 1,48 Milliarden US-Dollar an Börsen transferiert.
Die Einzahlungen gingen an Kraken, Binance, Coinbase und Hyperliquid. Solche Bewegungen deuten oft auf potenzielle Verkäufe hin. Große Inhaber, die Gewinne mitnehmen oder Positionen auflösen, haben den Kryptomarkt Crash noch verstärkt, da bei ohnehin schon schwacher Nachfrage mehr Angebot an den Börsen angeboten wird.
Langfristige Inhaber nehmen Gewinne mit
Daten von Glassnode zeigen, dass sich die Bitcoin-Verkäufe von langfristigen Inhabern seit Juni verdreifacht haben. Viele Investoren, die bei einem Kurs von fast 93.000 US-Dollar gekauft hatten, begannen im Oktober, Gewinne mitzunehmen. Trotz der starken Verkäufe erreichte das gesamte Spot-Handelsvolumen im Monatsverlauf 300 Milliarden US-Dollar – den höchsten Stand seit einem Jahr.
Dies deutet darauf hin, dass die Liquidität trotz der Volatilität während des Absturzes des Kryptomarkt Crash weiterhin hoch ist. Einige Händler sehen dies als gesunde Korrektur nach mehreren Wochen übermäßiger Gewinne.
Reaktion des Goldmarktes
Während die Kryptopreise fielen, stabilisierte sich Gold bei etwa 4.000 US-Dollar pro Unze. Das gelbe Metall war zuvor gefallen, nachdem China Steuervergünstigungen für bestimmte Goldhändler abgeschafft hatte. Diese Maßnahme könnte die Nachfrage aus einem der größten Märkte der Welt einschränken.
Trotz des Rückgangs liegt Gold in diesem Jahr weiterhin um mehr als 50 % im Plus. Analysten sagen, dass sich Gold und Bitcoin in letzter Zeit stärker angenähert haben. Beide Vermögenswerte reagieren nun ähnlich auf globale Risikofaktoren wie Inflation, politische Veränderungen und geopolitische Spannungen.
Fed-Politik und Ausblick
Die Pause bei den Zinserhöhungen durch die US-Notenbank hat den Druck auf die Märkte vorübergehend etwas gemildert. Risikoaktiva könnten irgendwann durch niedrigere Kreditkosten gestützt werden. Dennoch sind die Händler vorsichtig.
Eine beträchtliche Anzahl von Marktteilnehmern jongliert sowohl mit risikoarmen als auch mit risikoreichen Anlagen. Der Zusammenbruch der Krypto-Assets zeigt, wie vergänglich das Vertrauen in digitale Vermögenswerte ist.
Analysten zufolge sind die Rückkehr institutioneller Zuflüsse und eine nahezu durchgängig geringe Volatilität Voraussetzungen für eine Rückkehr zur Normalität. Bis dahin wird der Markt jedoch weiterhin sehr instabil bleiben.
Fazit
Kryptomarkt Crash stellt eine weitere Bewährungsprobe für Anleger dar. Die rückläufige institutionelle Nachfrage, die starke Aktivität der „Wale” und sich verändernde Makrotrends prägen weiterhin das Bild. Bitcoin und Gold entwickeln sich parallel und spiegeln damit die gemeinsamen globalen Belastungen wider.
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Anhang: Glossar der wichtigsten Begriffe
Kryptomarkt Crash – Ein plötzlicher, weitreichender und aggressiver Einbruch der Kryptowährungspreise. Dieser wird in der Regel durch Gewinnmitnahmen, Stimmung oder eine makroökonomische Abkühlung verursacht.
Bitcoin – Die erste und bedeutendste Kryptowährung nach Marktkapitalisierung. Oft spiegelt der Erfolg und das Wachstum dieser Leitwährung auch den Erfolg und das Wachstum der übrigen Kryptowährungen wider.
Altcoins – Dieser Begriff bezeichnet alle Kryptowährungen außer Bitcoin. Dazu gehören unter anderem Ethereum, Solana, Dogecoin und Cardano.
Institutionelle Anleger – Großinvestoren, die bereit sind, große Summen oder Finanzderivate in elektronische Währungen zu investieren.
Spot-ETF – Ein elektronischer Geldtransfer, bei dem physische Bitcoins gegenüber gespiegelten Vermögenswerten gehalten werden. Durch den Kauf und Verkauf kann die Nachfrage direkt erlebt werden.
Wale – Großgewachsene, muskulöse Säugetiere, die unterhalb des Devisenhandelsmarktes leben.
Häufig gestellte Fragen zum Kryptomarkt Crash
1- Was hat den Kryptomarkt Crash verursacht?
Gewinnmitnahmen, eine geringere institutionelle Nachfrage und schwache Fundamentaldaten haben den jüngsten Rückgang ausgelöst.
2- Wie stark ist Bitcoin gefallen?
Bitcoin fiel am Montagmorgen von etwa 110.000 USD auf 107.000 USD.
3- Kaufen Institutionen weiterhin Bitcoin?
Die institutionellen Käufe haben sich stark verlangsamt und liegen nun hinter der täglichen Mining-Produktion von Bitcoin zurück.
4- Wie beeinflussen Wale den Markt?
Großinvestoren haben Milliarden in Bitcoin an Börsen transferiert und damit den Verkaufsdruck erhöht.

